Aktuell/Kultur

„bedauerlicherweise“…oder wenn Freud Versprechen macht

Was heute im ZDF Morgenmagazin wie n kleiner Versprecher wirkte und wohl auch in Norbert Röttgens Redefluss untergegeangen wär, entpuppte sich aufgrund der Aufmerksamkeit des Moderators als handfeste Peinlichkeit.

Gut, das kann man natürlich auch alles wieder hoch-stilisieren, wie das in der chronisch aufgeregten und nach Skandalen und Sensationen suchenden Medienlandschaft nun mal leider so Usus geworden ist; allerdings muss man eben auch sagen, dass das Timing von Röttgen für so einen verbalen Lapsus, gerade in Anbetracht seiner bisherigen nicht wenigen Ungeschicklichkeiten in seiner Wahlkampf Strategie, für sich spricht.

Sei es die fehlende Klarheit, sich auf einen definitiven Verbleib in NRW auch nach der sehr wahrscheinlichen Wahl-Niederlage am Sonntag auszusprechen, verbunden mit der Aufgabe seines Ministeramts und seines Bundestagsmandats.

Oder sei es das fehlende Feingefühl, hinsichtlich Äußerungen für den Fall einer drohenden Wahlniederlage, die Verantwortung vorsorglich in Teilbereichen Richtung Berliner Regierung zu schieben!

Nein, Norbert Röttgen sollte sich einfach nicht wundern, wenn die Wähler in ihm keinen Ministerpräsidenten sehen, der NRW würdig und vor allem glaubwürdig vertritt!

Und das ist das eigentlich bedauerliche…

e.

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