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#Bushido, Gangster-Rap und andere Missverständnisse

Bushido, Gangsta-Rap und Selbstvermarktung, das sind Dinge, die unabdingbar zu einanander gehören.

Wer es aber als Gangsta-Rapper nicht zu einer echten „Street Credibility“ gebracht hat, sondern als verwöhnter Vorstadt Sohn aus lauter Protest und zu viel Langeweile aufgrund zu vieler Möglichkeiten sein Leid in Sprech-Gesangs-Blasen mit provokanten Inhalten gepackt hat, der legt sich halt Freunde zu, die genauso „Gangsta“ sind, wie man es sich für sich selber wünscht. Vielleicht färbt das ja n bisschen ab?

Ok, die Drogen-Dealer Jugendsünden, die kleinen Delikte und Straftaten…da lacht man ja heute leider drüber. Deswegen schreibt man ja besser n Buch und erzählt alles haarklein, damit es auch allen klar wird, wie viel Verachtung man eigentlich dem Staat entgegen bringt.

Denn:
„Wichtig ist aufm Konto!“, um mal eine alte Fußballer-Weisheit abgewandelt zu zitieren!

Ein bisschen stören im Ansehen könnten da allerdings diese ständigen, blöden Mainstream Preis-Verleihungen, die gesellschaftlich so verdammt anerkannt sind und auch noch den Anschein des Geläuterten vermitteln.

Einen Gangsta-Rapper soll man doch nicht lieb haben und knuddeln, oder ihn mit Maria BURDA-Verlag Furtwängler ablichten, während er als Vorzeige Migrant durch die Boulevardmedien-Scheinheiligkeit gebauchpinselt wird.

Und dann liegt man abends im Kingsize Bett und fragt sich: „BAMBI für Integration? Hallo? So war das doch alles gar nicht gemeint…versteht mich denn keiner? ICH BIN GANGSTA-RAPPER!“

Und dann dieses Praktikum im Bundestag. Politik! Bei den Konservativen von der CDU. Eigentlich wollte man ja nur vor Ort herausfinden, wie das so geht mit Demokratie, Gesetzen und all den anderen lästigen Dingen!

Da sitzt man schnell in der Bürgerlichkeits-Falle. Und das nach all den Bemühungen den „Bad Guy aus dem Berliner Ghetto“ ´raus hängen zu lassen.

Blöd gelaufen…wenn, ja wenn da nicht Rettung aus dem „Hood“ kommen würde. Also so mit gaaaaanz viel kriminellem Hintergrund. Mit Libanon Buddys im Mafia-Style, mit verkloppen, drohen, Schutzgeld erpressen, sich auf Kosten der Allgemeinheit mit organisierten Betrügereien das Gewissen zumindest vergolden lassen.

Abends wird dann mit der Gang, Dom Perignon schlürfend, ne „Line“ auf dem Silbertablett rum gereicht und Pläne geschmiedet, wie der Wohlstands-Ghetto Lebensraum mit immer noch mehr „Benz-Power“ in den Tiefgaragen zum rechtsfreien „Dicke Hose Viertel“ saniert werden kann.

Kurzum, dem doofen Staat den Mittelfinger zeigen, sich auf die Schulter klopfen und sich einreden, wie schlau man doch ist.

Man hat ja schließlich einen Ruf zu verlieren…als Gangsta-Rapper!

e.

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