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ESC und urbane Klänge

Peter Urban ist nicht nur die Stimme des ESC, auch den Freunden von wohl gewählten Musik Perlen und glaubhaft kenntnisreichen Radio Moderationen ist er seit Jahrzehnten ein treuer Begleiter.

Auch ich höre seinen Soundchecks und selbst gewählten PlattenTipps immer wieder gern zu!

Dass er allerdings ein unverzichtbares Element des kontinentalen Sängerwettstreits ist, kann ich nicht so recht teilen.

Wer zu dem Schluss kommt, dass ohne Urban der ESC inhaltsleer sei, der umgeht die eigentliche Frage: wie reformiert man dieses Kulturevent so, dass absurde und die zahllosen verkrampft gewollten Beiträge gefiltert und ehrliche und Songs mit größerer HalbWertZeit, als die 3:30 min Titeldauer des Auftritts wieder im Vordergrund stehen!?

Das Problem bei Urbans Moderationen ist, dass er sich nicht entscheiden kann ob Beiträge inhaltlich gut, in der Präsentation aberwitzig – oder genau gegenteilig zu bewerten sind!

Manch einer mag seine feinsinnig ironischen Kommentare zu Präsentationen, die selbst hart gesottene ESC Fans Kopfschmerzen bereiten!

Seine fast uneingeschränkt unkritische Haltung zu deutschen Beiträgen (nicht erst seit gestern) konterkariert nicht nur das oft feine Gespür der Zuschauer und MusikFans, sondern führt das Abstimmungsverhalten noch mehr ad absurdum, als es das eh schon ist.

Von ihm mehrfach zu behaupten, das deutsche Ergebnis sei im Verhältnis zu den anderen richtigen Ergebnissen nicht verdient, ist schlichtweg falsch!

Sicherlich war die Cascada Vorstellung professionell und routiniert. Sie ist ja auch Bühnen und Chart erprobt!

Dabei aber galant über den inhaltlich banalen und musikalischen Dancefloor Wegwerf Charakter hinweg zu schweigen, macht Urban in dieser Hinsicht unglaubwürdig.

Das hat er eigentlich nicht nötig und lässt mich fragen, ob er damit nicht zum ErfüllungsGehilfen einer selbstbejubelnden ARD/NDR Nicht-Kompetenz wird!

Nicht vergessen ist dabei der fragwürdige Vorentscheid, bei dem Cascada erwartbar aufgrund ihrer großen FanBase der PublikumsFavorit, allerdings der ExpertenJury Favorit die ElektroPop Band „BlitzKids mvt.“ war!

Sicherlich kann man es nicht immer allen recht machen, gerade wenn es um Musik als Geschmackssache geht.

Aber man muss nicht alles als toll bezeichnen, was Millionen Menschen offensichtlich nicht als toll wahrgenommen haben. Es muss ja Gründe haben dass nur Platz 21 von 26 Songs erreicht wurde!

Allein das hätte Peter Urban und die anderen Protagonisten des Esc Show Events in Hamburg glaubwürdiger Weise zum Ausdruck bringen dürfen!

e.

Veröffentlicht von EDDI für Kennzeichen E

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2 Kommentare zu “ESC und urbane Klänge

  1. Sehe ich ganz genauso. Eine Freundin und ich haben uns auch ziemlich daran gestört, dass er den deutschen Beitrag so gezwungen in den Himmel gelobt hat. Der Auftritt war zwar schon professionell, aber das konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Lied nun einmal nicht mehr als eine nichtssagende 08/15 Dance-Nummer war.

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    • Ich kann mir da nicht anders vorstellen dass Urban das per ARD so darstellen muss, um nicht unpatriotisch zu sein und nicht die Zuschauer Quote zu drücken. Er ist ja n Musik Fachmann und selber Musiker…

      Danke für deine guten Meinungen. eddi

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