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#GEMA reloaded

Die fast neue GEMA Pressesprecherin  Claudia Goebel hat sich Gedanken gemacht und diese auf dem Branchentreffen der Kreativen, der Kunst und der Musik, der sog.  #c’n’b convention in Köln laut ausgesprochen.

Und zwar hat sie ein Imageproblem bei der GEMA ausgemacht, das auch dadurch negativ beeinflusst wird, dass Branchenfremde und Privatpersonen auch in sozialen Netzwerken über die GEMA mitdiskutieren und sich dort offensichtlich Zerrbilder weiter verbreiten. Diese ließen sich dann nur noch schwer wieder einfangen und richtig stellen!

Dementsprechend sieht sie ihre Kommunikations-Strategie nun darin, die Diskussion wieder dorthin zu tragen, wo sie ihrer Meinung hin gehört: nämlich auf die Ebene der Branchenkenner, Urheber und vor allem der Künstler!

Mal abgesehen davon dass bislang kein Künstler vor den „empowerment“ Imagekarren der GEMA gespannt werden konnte (wollte?), bei der die „wahren Experten und für die GEMA relevanten Ansprechpartner objektiv die Sicht des Verwertungsriesen verkünden sollen, ist die Abschottung selten ein kluge Kommunikationsstrategie. Denn das lässt wieder alte Vorwürfe der Intransparenz und Hinterzimmer Beschlüssen unnötig viel Raum!

Wie die GEMA die Diskussion in diesem „Neuland“ verhindern will, wäre dann auch mal interessant zu erfahren!

Und letztlich gilt auch für die GEMA: nicht der Überbringer einer schlechten Nachricht ist verantwortlich und sollte sich kritisch hinterfragen, sondern in aller Regel der ABSENDER!

e.

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