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Herr Friedrich und die Voll-Beschäftigung

Herr Friedrich hat ja als Bundesminister des Innern ein vielfältiges Tätigkeitsfeld.

Sogar mit internationalen StellenBörsen kennt er sich aus:

Zum Beispiel wenn es um Fachkräfte Mangel und Freizügigkeit der Arbeitsplatz Wahl für EU Bürger geht.

Die gilt selbstverständlich auch für z.B. rumänische Bürger! Die sind zwar noch nicht mal hier angekommen, da möchte Herr Friedrich sie aber vorab wissen lassen, dass man Abschiebung erwägt, sofern nicht klar ist, über welche (illegalen) Wege sie her gekommen sind, ob sie den deutschen Arbeitsmarkt entlasten, oder dem Sozialsystem schaden wollen!

Dann gibt es auch noch „Nicht EU Bürger“, bei denen Herr Friedrich schon mal genauer hin guckt.

Da wären erstmal die Einwohner der zu Hawaii gehörenden InselGruppe „Whistle Blow“, die bekannt dafür sind, dass sie mit gefälschten, oder gar keinen Ausweispapieren internationale Flughäfen mit nicht genehmigten Protestaktionen belagern. Dies führt dann oft dazu dass die nationalen Nothilfen und Sozialverbände einspringen müssen und unnötig Beiträge heimischer Sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer zweckentfremdet werden müssen.

Hier ist Herr Friedrich dann wieder in seinem Element, als rauchender Colt der deutschen Verfassung und vertragstreuer Türsteher amerikanischer „Country Club Filialen“ und deren ambitionierten Aufnahme Regularien!

Etwas milder ist Herr Friedrich hingegen mit Einwohnern aus Prism, mit denen Deutschland aus Tradition in Freundschaft verbunden sind und mit denen es bilaterale Verständigungsabkommen gibt, die seit jeher keinerlei oder nur rudimentärer schriftlicher Beurkundung bedarf.

Herr Friedrich hat erst kürzlich auf die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Anwesenheit der Prisianer hingewiesen, da sie hierzulande für einen immensen Beitrag zur Entlastung auf dem Fachkräfte Markt sorgen. In einem Austausch mit den betroffenen Bundesministerien hat sich ergeben: besonders im Bereich der  Behörden mit niedriger Durchsichtigkeitsstufe (BND) werden diese Spezialeinsatzkräfte vermehrt nachgefragt. Um deren Durchlässigkeit in Richtung deutschen Arbeitsmarkt und die nicht immer sinnvollen AntragsFormalitäten zu vereinfachen, hat Herr Friedrich nun bei einem interdisziplinärem Auslandsseminar für Fachkräfte Management teilgenommen und sich in Prism vor Ort über die Neuen Strukturen der Arbeitnehmerüberlassung (kurz NSA) informiert!

Man kann sagen, Herr Friedrich war rundherum begeistert von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Prisianer und überlegt inwieweit auch in seinem Hause von derartigen Fähigkeiten profitiert werden kann.

Allerdings als öffentlicher Arbeitgeber wird Herr Friedrich nicht umhin kommen die Vergabe der ArbeitsAufträge öffentlich auszuschreiben, was kurzfristige Zusagen an bereits einsatzfähige Fachkräfte erschwert.

Und die Verärgerung der Öffentlichkeit aufgrund der heimlichen Besetzung und Bevorzugung durch Ausnahmegenehmigungen wird sich Herr Friedrich ja nun wirklich nicht einhandeln wollen.

Das wäre ja auch nicht nur arbeitsmarktpolitisch töricht…

e.

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