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U2, Apple und neue „Zwangs-Beglückung“

Apple präsentiert/stellt ein neuen Mobiltelefon vor! Ok, per se nix Ungewöhnliches, abgesehen von der surrealen globalen Hysterie, die solche „Marketing Messen eines Lifestyle-Produkt Anbieters“ so mit sich bringen.

U2 präsentiert/stellt ein neues Album vor! Ok, per se nix Ungewöhnliches, sieht man davon ab, dass U2 ja seit geraumer Zeit quasi über dem „gemeinen“ Musik Markt schweben und nach über 30 Jahren im Geschäft nix mehr beweisen müssen.

Aber beide Termine gleichzeitig? Am selben Ort? Seit gestern wissen wir: geht! Denn am Ende von Apples Produkt Show sangen U2 ihren neuen Song ‚The Miracle“ (das war schon Tage vorher durchgesickert), aber der Coup folgte danach, als die Welt erfuhr, dass es ihr ebenfalls neues Album „Songs of Innocence“ exklusiv bis zum 13.10.2014 „gratis“ für jeden der geschätzten 500 Millionen (!) itunes Nutzer gibt. Toll…oder?

Ok, ich habe kein iphone, demnach auch kein itunes und komme, sofern ich nicht bereit bin ein Apple Kunde zu werden, auch nicht in den Genuss ein Gratis-Album von U2 zu erhalten. Was mir aber diesen „Schnäppchen-Jäger Traum“ erträglich macht: ich bin auch kein ausgesprochener U2 Fan! Daher kann ich selbstverständlich an dieser Stelle auch noch nix über das Album an sich sagen.

Dennoch hab ich mir ein paar Fragen gestellt, die über „Was soll der ganze irrationale überteuerte Apple Hype?“ und „Sind U2 Alben nur Meisterwerke, weil man das in den 80er Jahren so empfand?“ hinausgeht. Denn ganz so „unschuldig“ wie der Album Titel ankündigt, ist diese Allianz nun nicht:

Vielleicht ist also die selbst-ernannte InnovationsMarke Apple mit dem Business Deal ein Stück U2 zu „kaufen“ (bzw. die Vermarktungsrechte) gar nicht so am Puls der Zeit, wie es auf dem ersten Blick scheint.

Denn 3-stellige Millionen Beträge (so wird es von Branchen-Insidern gemunkelt) in eine Band zu investieren, der es an nichts fehlt, die Geld, Einfluss, Millionen Fans weltweit hat, deren Korzert Tourneen regelmäßig Rekordbesuche und Rekordumsätze generieren, deren Album Verkäufe vielleicht etwas zurückgegeangen sind, daber immer noch jede Label Bilanz schmücken – ist dann letztlich keine wirkliche Innovation und schon gar keine Revolution auf dem Musik-Markt.

Es ist dann wohl eher ein Akt der Zwangs-Rekrutierung von neuen Nutzern und Käufern von exklusiven Apple Produkten (itunes, iphones). Ähnlich wie es ja erst kürzlich wieder mit dem Kauf von den hippen, beliebten Beats Kopfhörern passiert ist, denen Apple einen exklusiven, speziell auf Apple Geräte zugeschnittenen, neuen Anschluss verpasst hat. Parallel dazu ist Beats nun auch als Apple´s neues Streaming Portal, bei dem es das Album natürlich nicht ganz zufällig auch kostenlos gibt! Also 360 Grad Promotion an allen Fronten!

Und für diesen Zweck holt man sich eben (persönliche) Freunde des Hauses Apple (und das ist U2) an Bord, deren Album Releases ja eh Pflicht Termine für jeden Musik-Chronisten (Multiplikator) auf der Welt ist!

Apple will Reichweite der Produkte erhöhen, da die Konkurrenz Marktmacht übernommen hat, mit Produkten, die gleichwertig, teilweise besser und günstiger sind.

U2 will auch Reichweite, wie sie sagen. Von welcher Bekanntheit die „derzeit eh bekannteste Rock-Band der Welt“ redet, weiß ich jetzt nicht so genau – aber mit einen Klick 500 Millionen Menschen zu „informieren“ dass es ein neues Album gibt und das auch noch gratis, ist natürlich aus Promo Sicht verlockend. Noch dazu weil man dabei vermeidet, dass das Album in dunkle illegale Download Portale abgleitet, wo es fleißig gedownloaded wird, aber für die Band keine Verkaufserlöse generieren und für die Charts/Musik Awards nicht gewertet werden kann. Denn für die Aufnahme in offizielle Charts ist ein Mindest-Verkaufs-Preis für Alben/Singles erforderlich!

Das wiederum passiert aber auch erst am dem 14. Oktober, wenn die Gratis-Phase des Albums vorüber ist und Nicht-Apple Kunden das Album dann kaufen „müssen“ und erst dann in die Charts Wertung eingehen kann.

Allerdings kann U2 die Charts hierbei auch egal sein, da sie ja die zu erwartenden Erlöse vorab von Apple bekommen haben. Von daher ist es mitnichten so, dass U2 ein Album „verschenken“ würde. So etwas würde der Band sicher im Leben nicht einfallen!

Nun hat es ja in den letzten Jahren schon diverse Beispiele von Kooperationen gegeben, wo Unternehmen sich exklusive Marketingrechte von Künstlern gesichert haben, um auf diesen Weg ihre Werbekampagnen zu befeuern. (Aber-)Witzig fand ich in dem Zusammenhang, dass Spice Girls Fans mal ein Album zuerst nur bei der Mode Firma Viktoria´s Secret bekommen haben.

Der Weg den U2 hier aber geht, ist schon mehr als exklusiv!

Natürlich steht U2 nicht im Verdacht sich von Außen ihre künstlerische Freiheiten einschränken zu lassen, ganz im Gegenteil! Obgleich ja bekannt ist, dass sie sich in der Vergangenheit als gewiefte Unternehmer (Fobes/Facebook Investments) gezeigt haben! Aber wenn es so ist dass Apple bereits das nächste Album der Band „in Auftrag“ gegeben hat, dann wirkt das schon irgendwie schräg.

Sänger Bono ist ja bekannt dafür dass er sich gern und oft als Speerspitze großer Kampagnen positionert, die die „großen Ungerechtigkeiten der Welt“ ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Was aber, wenn mal wieder Datenschutzprobleme bekannt werden, oder bei Apple´s asiatischen Zulieferern wie Foxconn bekannt wird, wie Menschen ausgebeutet werden, oder Kinderarbeit praktiziert wird und Bono nichts dazu sagen kann, weil er ja „auf der Apple Payroll“ steht? Ganz zu schweigen vom negativen Image, was dann auf eine Band abstrahlt, die ja so bedacht auf ein „sauberes, moralisch wertvolles“ Image ist.

Es ist strategisches Business..nicht mehr – nicht weniger. Und dass Unternehmen als Geldgeber für Konzerte, Tourneen und sonstige Promotion Zwecke genutzt werden ist bekannt und mittlerweile Usus. Aber irgendwie hab ich noch ein bisschen Probleme damit, wenn es Schule macht, dass Unternehmen durch ihr finanzielles Engagement, künstlerische Werke (hier Musik) erst ermöglichen!

Vielleicht bin ich da Purist, oder „Kultur-Romantiker“, aber ich möchte Musik hören, die auf der Kreativität des Künstlers beruht. Ich möchte nicht das Gefühl haben, dass ich Musik höre, die von Unternehmen als Teil ihrer Marketing Strategie, oder Image-Kampagnen (mit-)produziert wird. Von Firmen, deren Geschäftsmodell und -Ethos ich bedenklich finde!

DAS wäre ein aus meiner Sicht der falsche Weg der Musik-Industrie, trotz aller Probleme, die sinkende CD Umsätze, Digitalisierung, Streaming und die immer noch schlechte Beteiligung (Vergütung) der Künstler mit sich bringen!

Am Ende werden die zig Millionen, die Apple in die Vermarktung dieses einen Albums investiert hat, dort fehlen, wo es der Zukunft des Musik Business wirklich nutzen würde: bei den (neuen, weniger bekannten) Künstlern, die auf angemessene und bessere Vergütung aus dem Streaming-Abrufen des neuen Apple Beats Streaming Portals hoffen!

e.

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11 Kommentare zu “U2, Apple und neue „Zwangs-Beglückung“

  1. Mhm naja also ich habe als Applenutzer leider nichts von diesem Deal gewusst (schade^^) – ich nutze die Produkte dieser Firma sehr gerne, weil sie für Art in der ich sie benutze einfach super durchdacht und funktional sind – dafür (und ja auch für das Design) bin ich dann auch bereit den hohen Preis zu zahlen – ich kann allerdings auch verstehen, dass es Menschen gibt, denen das zu teuer ist und die daher auf die (rein technisch meist gleichwertige) günstigeren Produkte zurückgreifen.
    Bei diesem ganzen Hype ist das für mich daher auch etwas schwierig. Ich verstehe zwar nicht, wie man so einen riesigen Hype um diese Dinge machen kann, verstehe aber genau so wenig wie man sich da permanent drüber aufregen kann. Es ist ein Angebot (genau wie das kostenlose Album auf Itunes) und entweder ich nutze es oder ich lasse es eben sein. Von Werbung werden wir immer torpediert werden. Ob Apple oder jemand anders hier wirbt, ist mir daher auch herzlich egal.
    Aber ich weiche ab: Ich würde grob sagen: Schlaues Marketing von Apple, aber weniger schlau von U2. Der Schuss hätte auch nach hinten losgehen und die Band ihre Glaubwürdigkeit bei den Fans verlieren können, da sie sich für Marketingzwecke vor den Karren spannen lässt. Sowas sollte für Musiker gut überlegt sein. Da gebe ich dir recht.
    Lg

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    • Ach Tina, ich denke es wird auch einige geben die sich das Album anhören und dann trotzdem meckern…das gehört ja heutzutage zum virtuellen Empörungsmanagement dazu ;-). Das Album ist leider nicht umsonst, denn Apple hat viel Geld dafür bezahlt dass es 4 Wochen lang für u2 Fans ohne kostenpflichtigen iTunes, iPhone Zugang nicht erhältlich ist! Und als Fan bin ich dann „gezwungen“ auf Apple einzugehen oder Wochen länger zu warten als Leute die u2 gar nicht mögen. Ich find das schräg… LG zurück

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  2. Die Aktion mag ja panne sein. (Wobei ich nicht mal weiß, ob ich das überhaupt beurteilen kann).
    Aber warum sich so viele Leute so dermaßen darüber aufregen, will mir ebenso wenig in den Kopf. Zumal das – nebenbei bemerkt – auch ein Multiplikator bzw. gutes Marketing ist. Denn: nur auf diesem Wege habe ich von der ganzen Aktion erst erfahren… ,-)

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    • Hey Michaela, danke erstmal für den Einwurf.
      Du hast recht, von der Marketing Seite war es ein gelungener Coup, da hab ich kein Problem mit das auch so zu benennen.
      MEINE Bedenken sind dass Apples Strategie -grundsätzlich- ist was du im Alltag auch nicht möchtest: „Werbung im Briefkasten“. MAnchen ist sie egal, manche ärgern sich. Die Leute wollen selbst bestimmen…sie zahlen ja auch genug dafür.
      U2 brauchen keine 100 Millionen (die Apple letztlich dafür ausgibt, dass Leute sich bei itunes & co. für kostenpflichtige Dienste anmelden!!!!) die sind alle steinreich. Die brauchen keinen extra Promo…Die letzte ausverkaufte WeltTournee hat ihnen über 700 Millionen gebracht!
      Die Künstler auf Apples Beats Streaming Portal bekommen dagegen ca. 0,06 ct pro Streaming Abruf…da wären die 100 Millionen sicher auch nicht verkehrt angelegt gewesen…etc

      LG Eddi

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      • Moin Eddi,
        ich muss zugeben, dass ich etwas verwirrt bin. Deine Antwort entschlüsselt sich mir nicht so leicht; ebensowenig wie der Artikel zuvor (sorry!).

        „Werbung im Briefkasten“? Ich bin iTunes User und habe – wie gesagt – erst über die Negativkommentare von der Aktion erfahren. Das war sozusagen die einzige Werbung in meinem Briefkasten.

        Wer sind „die Leute“?

        700 Millionen was? Eier? Dollar? Rupees? Pfund?

        Umsatz oder Gewinn?
        Wenn Gewinn (was ich sehr bezweifle…) – dann vor oder nach der Steuer?

        „Die brauchen keine 100 Millionen, die sind alle steinreich.“ Aha, okay.
        Wenn man nach dieser Logik konsequent verfahren würde, dürfte man fast kein einziges Produkt mehr kaufen. Denn der Weltmarkt wird überall von einigen wenigen (!) kontrolliert. Ich gehe also davon aus, dass Du keine Unilever-Produkte o.ä. zuhause rumstehen hast? (Und natürlich auch keine Klamotten/Produkte, die in Asien oder von Kindern hergestellt wurden. H&M? Ikea?)

        Keinen Strom von den „großen Vier“ beziehst und Dein Geld nicht bei einer 0815-Bank liegen hast?

        Tut mir leid, ich weiß, ich übertreibe jetzt. Aber trotzdem sind wir doch alle – ob wir wollen, oder nicht – Teil dieses Systems. Sowie auch die „kleinen“ Künstler, die Apple im Übrigen ja das Recht einräumen, ihre Musik zu streamen…

        Wenn man Veränderung wirklich will, dann sollte man nicht warten, dass sie einem in den Schoß fällt. Sondern sich dafür den Arsch aufreißen.

        Damit meine ich uns alle ,o)

        Vielen Dank für Deine Zeit und liebe Grüße

        Michaela

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      • Hey Michaela, kein Problem, wenn du verwirrt bist. Vielleicht drücke ich mich hier und dort zu abstrakt aus. Schande über mich. Und du hast recht…sich zu empören wäre übertrieben, aber:

        Für mich gibt es 2 Betrachtungsebenen:

        1. Als Apple itunes/iphone/beats streaming Nutzer der darüber hinaus auch noch U2 Fan ist kann ich das voll verstehen dass man sich freut. Ein neues Album, noch dazu ohne dafür zu bezahlen, auf legalem Wege = SUPER !!! (Das ginge mir genauso). Von daher gucke ich dem „geschenkten Gaul auch nicht ins Maul!

        2. Als „halbwegs neutraler/kritischer Beobachter“ (und diese Position beziehe ich als nicht Apple Kunde und als nicht U2 Fan), hab ich mir Fragen gestellt…und die Fragen basieren ein bisschen auf den Apple Geschäftsprinzipien einerseits und dem was U2 dadurch für ein Signal „aussenden“.

        Apple Strategie basiert auf „exklusivität“. DAs ist primär ihr gutes Recht und es ist auch nicht unmoralisch dies zu tun. Aber zum Beispiel mein Beispiel von den Beats Kopfhörern, die ja vorher nahezu das Maß aller dinge Waren jeder Jugendliche wollte die…und jeder konnte sie nutzen, egal auf Cd Player, Pc, Handy etc. DAnn hat Apple sie gekauft und so umgerüstet, dass sie nur noch mit Apple Geräten kompatibel sein werden. Jeder Hersteller muss demnach eine Apple Lizenz erwerben, um sie für seine Geräte nutzbar zu machen, weil wenn sie nicht mit teuren Beats Kopfhören laufen, kaufen sie die Leite die Geräte nicht.

        Ähnlich nun auch mit dem Album. Apple zahlt diese 100 Millionen, damit sie das Album 4 Wochen exklusiv für ihre Zwecke vermarkten kann. Das Geld bekommt natürlich nicht U2 allein, sondern geht an Universal und Live Nation, die Lizenzgeber (Publishing/Distributing Rights, heißt das) sind und zahlen U2 als Rechteinhaber an der Musik natürlich n großteil an Tantiemen.
        Alle u2 Fans, die keine Apple Geräte/Dienste Nutzen, müssen 4 Wochen lang warten bist sie das Alum kaufen können, während 500 Millionen Apple itunes Nutzer das Album kostenlos bekommen…ob sie die Band/Musik mögen oder nicht! Hier werden Fans verprellt, wenn sie nicht bereit sind, auf irgendein kostenpglichtiges Apple Medium zuzugreifen, nur um das Album gratis zu bekommen.!
        Ich halte das für fragwürdig! Es entsteht in gewisser Weise ein „GruppenZwang“, weil ich ja als Fan nicht erst nach 4 Wochen n Album kaufe wenn andere es längst zig mal durchgehört haben. Darauf spekuliert Apple sicherlich auch!

        DAS U2 sich auf diese Strategie eingelassen haben, halte ich auch für schwiereig. Dass sie selber als Anti-Gratis-Musik Verfechter auftraten, die stets auf die Kontrolle der musikal. Rechte und der Einnahmen beharrt haben will ich mal beiseite legen. Bono hat den Schritt damit begründet dass er es smphytisch findet dass U2 auf diesem Weg so viele Menschen erreicht. Wie viele denn noch? seit 20 Jahren werden ihre Welttourneen immer großer und bombastischer…und dennoch sind sie ausverkauft und brechen Umsatz udn Besucher Rekorde. Das klingt daher etwas widersprüchlich.
        Ich denke U2 haben sich an ein (befreundetes) Unternehmen „verkauft“ und das als innovatives Marketing Konstrukt gefeiert. Das seh ich anders!

        In den USA klagen und protestieren richtig große Bands über die Milliarden Gewinne der Streaming Portale (dazu gehört Apple genauso wie Spotify), aber Künstler, deren Musik 10.000 (!!) Mal abgerufen werden, bekommen am Monatsende 378.53 $ (die Summe soll jetzt nur als Indiz gelten)…
        Genau diese Künstler werden sich auch fragen, wie viele neue/ambitionierte talentierte Künstler man mit 100 Millionen hätte fördern können, anstatt sie in eine Band zu stecken, die es ehrlich gesagt nicht nötig hätte…

        Sorry, bisschen länger geworden. So empfinde ich das und deswegen der Blog Beitrag.

        LG Eddi

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      • Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, das nochmal weiter auszuführen.
        Ich verstehe Deine Einwände bzw. Bedenken schon.

        Am schlimmsten finde ich auch, dass immer diejenigen, die Content (welcher Art auch immer) liefern, das kleinste Stück vom Kuchen abkriegen. Da muss sich sicherlich was ändern.
        (Man muss allerdings auch sagen, dass Künstlern heutzutage Türen offenstehen, von denen alle Generationen vorher nur hätten träumen können ,-)

        Es wäre womöglich ratsam, so eine Art „Gewerkschaft“ zu gründen. Und Apple & Co. eben NICHT das Recht einzuräumen, Lieder zu streamen. Alternative Wege beschreiten. Wenn aber alle ihre Musik zur Verfügung stellen… wird sich wohl kaum etwas ändern. Schätze ich.

        Vielleicht werde ich da in Kürze noch was zu posten. Ist ein sehr interessantes Thema!

        Zu guter Letzt: ich bin kein großer Apple-Fan. Und die Beats-Kopfhörer sind meiner Meinung nach der größt-gehypte Schrott der letzten Jahre (vor allem, aber nicht nur, was die Soundqualität angeht!).

        Sonnige Grüße und nochmal Danke,

        Michaela

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      • Kein Problem. Ja Künstler müssen mehr eigenverantwortung übernehmen. Das ist ein Thema was ich auch seit einiger Zeit begleite und recherchiere, denn es gibt genug (Indie)Künstler die das auch tun, die tatsächlich regelmäßig EP´s an die Fans „gratis“ frei geben…einfach weil sie wollen, dass ihre Musik gehört werden soll, auch wenn das bedeutet dass sie (erstmanl) dann auch nix dran verdienen…aber auf Perspektive hoffen! Diese Haltung find ich symphatischer!

        Wenn du magst lies mal das hier:

        http://www.zeit.de/campus/2014/03/fuck-art-lets-dance-musiker-leben-pop

        Gruß nach HH

        Eddi

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  3. vermutlich hat der olle Bono resp. Apple bei den Musikfiles irgendsoeinen Marketingtracker eingebaut, welcher dann den Enduser haargenau auspionieren…. Bono will nämlich die Weltherrschaft…

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