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Streaming Deal zwischen Spotify und Sony Music

Natürlich sind so manche Details mittlerweile bekannt und keine Überraschung mehr, wenn es darum geht wie sich das Musik Business in Zeiten der Digitalisierung und der Verlangerung ins Netz verändert hat.

Und aufgrund der seit Jahren lauter werdenden kritischen Stimmen was die Vergütung der Künstler angeht, ist auch der Streaming „Platzhirsch“ „Spotify“ in die Kritik geraten und in die Offensive gegangen. Nicht freiwillig, aber zumindest versucht er darzulegen, wie groß der Rückfluss aus den immensen Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und Werbung an die Künstler jährlich ist. Natürlich in der Summe und nicht im Detail.

Vielmehr fliesst das Geld ja erstmal an die RechteInhaber – und die sind ja mitnichten immer die Künstler, sondern die Plattenlabel. Diese leiten dann prozentual und vertragsgemäß die Tantiemen an die Künstler weiter. Oft sind das aber nur „Brotkrumen“.

Man weiß ja nicht wer tatsächlich welchen Teil vom Kuchen bekommt. Das wurde bislang immer nur aus den spärlichen Infos gemutmasst.

Und natürlich weiß man dass Spotify diese „Transparenz“ nur bis zu einem gewissen Grade vollzieht. Was natürlich verständlich ist, da es ja ansonsten die Offenlegung von Verträgen mit 3. bedeuten würde. Und zu sehr lässt man sich als Big Player auch nicht in die Karten schauen…gerade wenn´s ums Eingemachte (also ums Geld) geht.

Dem Magazin The Verge ist es aber nun gelungen, Einblicke in einen solchen Vertrag zwischen Spotify und einem der 3 großen Plattenlabel zu bekommen: Sony Music, ein sog. „Leak“ aus dem das Magazin zitiert, interpretiert und mögliche Folgen ableitet.

Es ist viel in Vertragssprache und nicht alles ist für nicht Fachleute verständlich und es ist in weiten Teilen ein branchenüblichger Vertrag, wie es ihn auch in anderen Fällen gibt. Aber in den Paragraphen, die spezifische und „sensible“ Zahlungs und Vergütungsrichtlinien zwischen Sony und Spotify betreffen, sind einige sehr interessante Fakten deutlich geworden, die nicht nur zu dem passen, was ich kürzlich auch in meinem DOSSIER über STREAMING recherchiert und zusammengetragen habe, sondern es verdeutlicht, wie sehr Spotify (und sicher auch in anderen Fällen andere Streaming Anbieter) am Tropf der Label hängen…was sicher auch dazu führen kann, die Sicht der ebenfalls von mir beschriebenen Kooperationen und „Einkäufe“ der Labels in die Streaming Dienste neu zu überdenken.

Dazu lässt sich die Tatsache, dass Sony seit einigen Monaten seinen langjährigen App Dienst „Music Unlimited“ beendet, bzw. in den mobilen Spotify Dienst überführt hatte.

Hier also die Spotify / Sony VertragsInhalte (die weder Sony noch Spotify kommentieren wollten).

e.

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