Alternative/Ambient/Audio/Dance/Electro/Folk/Funk/Glam-Rock/indie/Indie-Rock/Music/MUSIK @Kennzeichen E/Playlist/Pop/Punk/Rock/Soul/Soundcheck/Soundcloud

Soundcheck (Vol. 28)

1. Der US Indie Band Kingsfoil hab ich ja hier bereits ein Kingsfoil Feature gewidmet. Dort hatte mir Sänger Jordan Davis ja auch ein paar Gedanken zum Musiker Dasein hinterlassen und ich habe auch ein bisschen über das turbulente Jahr 2014 gesprochen, wo erst der Drummer die Band in der akuten Tour Vorbereitung verließ, dann wurden kurzerhand 2 neue Band Mitglieder präsentiert, die dann aber auch wieder fort gingen, es gab Konzert Absagen und Irritationen der Fans. Und das alles als die Band gerade am Durchstarten war. Egal, nun ist 2015 und vor ein paar Wochen hat die Band über ihre Facebook Seite einen ganz neuen Song ‚In our Blood‘ samt selbst gedrehten Video präsentiert. Die Band macht also erstmal als Trio weiter, bzw. die Band macht überhaupt weiter und es ist weitere neue Musik in der Veröffentlichungs-Warteschlange. Gute News!

2. 2009 lief er als singender, fröhlicher Landstreicher, also ‚Like a Hobo‘ über Landstraßen und wurde über Nacht europaweit ein hoffnungsvoller Nachwuchs Künstler und nach einigen mageren Jahren ein echter „Segen“ für seinen musikalischen Chef damals. Sein dazugehöriges 2. Album Hobo war zu der Zeit das erfolgreichste und profitabelste Werk für Peter Gabriel und sein Real World Label. Einige prophezeiten Charlie Winston eine große Karriere. Aber wie so oft im schnelllebigen Musik Business, verlief alles nicht ganz so wie gehofft. 2011 kam das Album „Running Still“, das dann bis auf seinen wichtigsten Musik-Markt Frankreich nur noch bescheidene Resonanz bekam. Und seit einiger Zeit gibt es ein neues 4. Album mit dem Titel „Curio City“ und eine soul-poppige Single mit dem Titel ‚Truth‘, die auch wieder verdeutlicht: an mangelnder Songwriting Qualität liegt es definitv nicht, dass manche gutgemeinten Prophezeiungen nicht ganz eingetroffen sind!

3. Andeutungsweise sagte Eliot Sumner über den Text von ‚Dead Arms & Dead Legs‘, dass er von einer Art Trägheit während einer Umstellungsphase handelt. Gemeint könnte hier sicherlich ´ne Sinnsuche nach einer Trennung sein, die sie auf eine recht theatralische und weltschmerzende Weise beschreibt. So sind sie halt die Künstler. Auf jeden Fall bezieht der Song seinen Reiz vor allem aus seiner sich immer mehr verstärkenden monoton/minimalistisch surrealen elektronischen Spannung. Und nach dem sie gerade eine 4-Track EP „Information“ veröffentlicht hatte, ist dieser Song wieder so ´ne Art „Was ich noch sagen wollte“ – Track. Warum auch nicht…

4. ‚Collaborations don´t work‘, also sinngemäß „Zusammenarbeit lohnt sich nicht“. Mit dieser Promo Single haben sich die schottische Alternative Rock Band Franz Ferdinand und die amerikanischen Glam Pop/Rock Urgestein Brüder Ron und Russel Mael, bekannt als Sparks vor kurzer Zeit zurückgemeldet und gleichzeitig dieses ungewöhnliche, aber nicht weniger spannende „Supergroup“-Projekt FFS vorgestellt. Denn dass Zusammenarbeit sehr wohl funktionieren kann, beweisen diese beiden Bands sehr wohl, schließlich arbeiten die Herren ja mittlerweile fast 10 Jahre zusammen. Und mit dem dazugehörigen Augenzwinkern macht auch der Vorbote auf das nächste Woche erscheinende Album „FFS“ nicht nur Sinn, sondern auch Spaß. Das beste Beispiel ist das Glam-rockige ‚Johnny Delusional‘, und für die Sparks ist es zugleich nach einem Comeback in den 90ern eine Rückkehr auf die große Musik Bühne als Duo, also quasi mittlerweile ein 3. Frühling nach nunmehr über 40 Jahren im Musikgeschäft! Respekt!

5.  Von Rod Thomas, der als Bright Light Bright Light immer mehr ins musikalische Rampenlicht gerät hab ich ja letzte Woche ein Bright Light Bright Light Artist Feature hier veröffentlicht. Auch er hat mir dort recht offen ein paar Fragen zu seinem aktuellen Musiker Leben beantwortet. Seine neue Single heißt ‚Good Luck‘ und ist ursprünglich vom 2014er Album „Life is Easy“, aber in dieser Version auf dem eigens dafür produzierten Remix Album „Life is Hard“ zu hören. Besonderheit dabei ist, dass er dafür wieder mit Scissor Sisters Sängerin Ana Matronic im Duett zu hören und auch im Video zu sehen ist. Und das ist dann schon nach der Benefiz Single ‚West End Girls‘ (Pet Shop Boys Cover) die 2. Zusammenarbeit der beiden. Da haben sich quasi zwei Künstler und zugleich Lieblinge der Abba-esquen Schwulen/Lesben Dance Szene gefunden. Gut so.

6. Ein neues Gesicht auf der amerikanischen Landkarte ist die 24 jährige Allene Norton, die unter dem Namen Cellars von Los Angeles aus die europäische Synthie-Pop Musik der 80er Jahre hochleben lässt. Und das hört man natürlich der Musik auch an, ist gewollt und verdammt clever produziert. Spannend an der Sache ist dann auch noch, dass sie entgegen der Vermutung und der üblichen Praxis den ganzen Produktions-Ablauf auch noch selber bestimmt und ausübt. Sprich; sie schreibt die Songs, komponiert, arrangiert und schreibt die Texte selbst. Das allein ist ja schon mal ´ne Erwähnung wert. Ach ja und der Retro Synth-Pop Track ‚Beat of our Love‘ darf da dann natürlich auch nicht fehlen. Denn der hat es ja auch so in sich. Das Album dazu heißt „Lovesick“ und erscheint diesen Monat.

7. Die Liste der Musiker mit denen Produzent und Komponist Nile Rodgers in seiner Karriere schon zusammen gearbeitet und zu großen Erfolgen verholfen hat ist schier unendlich. Madonna, Duran Duran, Donna Summer, David Bowie, Daft Punk, Pharrell oder ganz aktuell mit dem englischen Newcomer und Kritiker Liebling Sam Smith um nur eine paar zu nennen. Und fast bei allen klingt das unverkennbar funkige Gitarren-Trademark des Alt-Meisters durch. Aber auch mit seiner 70er Jahre Disco Erfolgs-Band ist er mittlerweile auch wieder musikalisch aktiv. ‚I´ll be there‘ ist das ganz neue Ergebnis, das ich hier als Remix Club Version rausgesucht habe und stilvoll mit dem Klassiker „Le Freak“ versetzt wurde, aber das tut dem klassischen Chic Sound überhaupt keinen Abbruch.

8. I become a Shade“ heißt das 1. Album der kanadischen Indie Art / Dream-Pop Band Seoul, dessen Titel ich persönlich schon Mitte 2014 als Arbeitstitel kannte. Einzelne Tracks die darauf erscheinen werden, gab es bereits seit 2013 zu hören. Dementsprechend waren die leicht ironischen Kommentare der Presse auch, da sich das Trio ja seit Kindergarten Zeiten kennt, schien die Album Produktion offenbar seit dieser Zeit schon stattzufinden. Natürlich hätte man sich gewünscht, dass es etwas zielstrebiger voran gegangen wäre, aber als Indie Artist verläuft alles ja nicht immer so linear und nicht so sehr in klassischen Release Zyklen. Erscheinen wird das Album aber nun endlich und zwar noch in diesem Juni, also nächste Woche. Und wenn ein Songtitel wie die Faust aufs Datums-Auge passt, dann die neue Single ‚Real June‘.

9. Aus Australien kommt Lenka, die hierzulande 2011 bekannt wurde, da ihr Song ‚Everything at Once‘ von ihrem Album „Two“ sehr medienwirksam als Teil der Microsoft Windows 8 Werbekampagne hörbar war. In ihrem Heimatland ist sie allerdings auch als Serien und Fernsehschauspielerin bekannt. Seither hat sie ein Kind zur Welt gebracht und 2013 ihr 3. Album „Shadows“ veröffentlicht. Dieses wiederum war dann aber zumindest in Deutschland nicht sonderlich erfolgreich. Nichts desto trotz steht Album Nr. 4 in den Startlöchern. Das wird „The Bright Side“ heißen und zumindest der Vorbote ‚Blue Skies‘ klingt wieder vielversprechend nach etwas mehr Air-Play.

10. 2008 hatte das britische Art Rock Quartett von Wild Beasts das Album „Limbo, Panto“ veröffentlicht. Auf diesem Album gab es einen Track mit dem sperrigen Titel ‚Woebegone Wanderers‘. Und genau an diesem Titel haben sie sich dann 2013/2014 wieder zu schaffen gemacht und so eine Art Fortsetzung dazu produziert. Herausgekommen ist ganz aktuell der verträumt elektronische Art-Pop Track ‚Woebegone Wanderers II‘, der bislang noch im Tresor schlummerte und nun das Licht der Musik Welt entdeckt.

e.

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