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Soundcheck (Vol. 32)

1. Héloïse Letissier aka Christine and the Queens hat eine musikalische Vergangenheit in England, aber ihre Wurzeln, wie man unschwer an ihrem Namen erkennen kann, in Frankreich, wo sie mittlerweile in der Indie Electro Pop Szene durchaus n guten Namen hat. Nach einigen EP´s die auch hierzulande in der Indie Szene durchgehört wurden, gibt es nun ihre erste karrieretechnisch nicht ganz unwichtige Veröffentlichung auf dem US Markt. Dafür hat sie nun ihren typischen Stilmix aus französischem Chanson-Pop und elektronischen Indie Einflüssen mit amerikanischem Rap/Hip Hop von Tunje Ige versetzt. ‚No Harm is Done‘ klingt daher auch nicht gefährlich, aber gelungen.

2. Nach dem sehr gelobten und gelungenen Electro-Pop Debüt Album Pocketknife von Monica Birkenes aka Mr Little Jeans gibt es nun n neuen Track mit dem Titel ‚Waking Up‘. Infos über die Arbeit an einem neuen Album hab ich zwar noch nicht, von daher kann ich darüber hier noch nichts berichten. Und natürlich ist es kein furioser Dance Pop wie Good Mistake, aber um gut gelaunt in den Tag zu starten reicht es allemal.

3. Wer zum Aufstehen allerdings mehr Dynamik und Druck braucht, wird bei der neuen Single ‚Victorious‘ der Alternative/Punk Rocker von Panic! At the Disco besser bedient. Mittlerweile ist die Band nur noch auf ein Duo zusammengeschrumpft, nachdem der Drummer dieses Jahr im Zuge der Aufnahmen zum neuen Studio Album Nr. 5 das Weite gesucht hatte. Victorious ist nunmehr die 3. Single die als Vorbote dient. Wann das Album erscheinen wird und wie es heißt, steht allerdings noch nicht fest.

4. 2004 war Jojo noch ein kleines süßes Pop Sternchen, die gleich mit ihrem ersten Hit ‚Leave (Get out)‘ nicht nur in Amerika durch die Decke ging. Viele sahen in ihr schon die neue Britney Spears, die damals ja auch noch „im Wachstum“ war. In der Zwischenzeit ist das passiert, was immer passiert, Menschen werden erwachsen. So auch bei Jojo, die 2015 keinen Bubblegum Pop mehr macht, sondern gereiften stimmgewaltigen und kraftvollen gut arrangierten R´n´B-Pop. Und nachdem sie sich nach jahrelangem Rechtstreit mit ihrem alten Label nun neu aufgestellt hat, gibt’s auch ´ne EP als Vorbote auf ihr Album III. Darauf ist die Ohrwurm Single ‚When Love Hurts ‘.

5. Auch Kyla La Grange, deren grandioses 2014er Album Cut your Teeth leider etwas unter dem Radar geblieben ist, kommt mit ner neuen Single um die Ecke. Und ‚So Sweet‘ klingt nicht nur so wie es heißt, es ist auch durchaus anschlussfähig an den dunklen Ambient Electro/EDM Sound von Cut your Teeth, auch wenn sie hier ein bisschen mehr aufs Tempo drückt und der Track durchaus auch schüchtern am Dancefloor steht und überlegt, wie es sich so darauf tanzt.

6. Von Neneh Cherry gibt es auch neues, bzw. in diesem Fall muss man mit Fug und Recht sagen, dass es was Altes ist. Denn hier hat sich DJ Trevor Jackson in die Archive begeben und dabei einen unveröffentlichten Track von 1983 gefunden, der zu einer Zeit entstand noch bevor Neneh zu einem gefeierten Dance Act in Amerika wurde. Unverkennbar wurde damals beim Track ‚Dead Come Alive‘ mit schwerer analoger Electronica und Scratch Samples gearbeitet, die nun für das Album „Trevor Jackson Presents: Science Fiction Dancehall Classics“ neu abgemischt wurden.

7. Wer die Musik von Folk/Rock Singer-Songwriter Joseph Arthur mag, der hat in der Regel nicht sehr viel Zeit sich mit einem Album auseinanderzusetzen, da er es meisterhaft versteht, aktuelle Geschehnisse recht spontan in Musik, Verse, oder bildende Kunst umzusetzen. 2013 gab es ein Doppel Album „Ballad of Boogie Christ“, 2014 hat er kurz nach dem Tod von Lou Reed ein tolles Tribut Album mit dessen Songs eingespielt, dazwischen gab es immer wieder lose Tracks, quasi „aus dem Bach“. Nun gibt es ein neues Album mit dem Titel „Days of Surrender“. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich per Zufall drüber gestolpert und war davon überrascht. Nichts desto trotz ist es da und will gehört werden. So auch ‚Break‘, das „verdächtig“ nah an seinem ebenfalls 2015 veröffentlichten Song „Where is our Freedom“ klingt.

8. Die auch noch sehr junge englische Indie Soul/ R&B Pop Sängerin Sabella wird nun auch ihre erste Home Truths EP veröffentlichen, nachdem die ersten Singles daraus dieses Jahr schon gut funktioniert haben. Meiner Meinung nach orientiert sie sich nach wie vor an US Star Jillian BANKS, die ja ähnlichen Blue Eyed Soul Pop macht, aber mehr electronic in ihren Sound einarbeitet. Bei Sabella klingen die Arrangements zumindest etwas puristischer, allerdings ist sie bei ‚Falling without Feeling‘ jetzt stilistisch kein allzu großes Risiko im Vergleich zu ihrem ersten Hit dieses Jahr ‚Loving like this‘ eingegangen.

9. Hugh sind ein recht neues Indie Pop Quartett, das im Wesentlichen aus Josh Idehen und Izzy Brooks besteht und ebenfalls im Bereich Electronic, Alternative, R&B, Soul unterwegs ist. Manche sehen, bzw. hören in ihnen auch ein bisschen „The XX“, gerade wenn es zu abwechselnden Mann vs. Frau Gesangs Passagen kommt auch wenn ihre Musik dann doch weniger „introvertiert“ ist. Auf jeden Fall haben sie uns eine schöne electronic Ballade mit dem Titel ‚Learn to Fall‘ gebracht.

10. Vor einiger Zeit machte Lady Gaga (mal wieder) von sich Reden, weil sie ein sog. „shocking“ Video zu einem neuen Track veröffentlichte. Der Song heißt „Til it Happens to you“ und stammt aus einem Dokumentar Film, bei dem es um (sexuellen) Missbrauch geht. Und auf dem Gebiet hat die Sängerin ja offenbar auch Erfahrungen gemacht. Auf jeden Fall ist der Song eine große emotional aufwühlende Ballade, bei der sie ihr ganzes Potential zeigt. Und quasi als Stimmungs-Kontrast Programm gibt es nun ganz aktuell einen weiteren „Happy“ Track, der mit Funk und Disco Altmeister Nile Rodgers entstanden ist. Der Song heißt ‚I want your Love‘ und ist genau das, was man bei einem Nile Rodgers Song erwartet. DISCO! Und auch das kann die Lady…

e.

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Ein Kommentar zu “Soundcheck (Vol. 32)

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